Ab Oktober 2024 entdecken die Besucher einen völlig aufgefrischten und sogar vergrößerten Wolle-Parcours.
Haben Sie schon einmal von einer Spinning Jenny gehört?
Oder Von Urin als Reinigungsmittel für Wolle?
Oder von Iwan Simonis' Tuch als weltbestem Billardtuch ?
Oder vom Leviathan als Name einer Waschmashine ?
Die Antworten darauf finden Sie bei einem Besuchentdecken, wenn Sie unseres Wolle-Parcours.
Verviers war die Wiege der industriellen Revolution, die Anfang des 19. Jahrhunderts in der Wollindustrie auf dem europäischen Kontinent ausbrach. Diese Revolution verwandelte eine wallonische Stadt plötzlich in ein weltweites Industriezentrum, das bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts für sein Fachwissen und seine hohe Qualität in allen Bereichen der Wollverarbeitung bekannt war. Im Zuge dieses wirtschaftlichen Erfolgs produzierte Verviers auch die Maschinen, die die Wollindustrie benötigte, um immer effizienter und kostengünstiger zu produzieren.
Die Kehrseite der Medaille waren die schlechten Lebensbedingungen der Arbeiter und ihrer Familien, die zu diesem wirtschaftlichen Erfolg beitrugen.
Ihr harter Kampf führte nach vielen Rückschlägen schließlich zu einigen bescheidenen sozialen Erfolgen, die zur Entwicklung unseres Sozialstaates nach den beiden Weltkriegen beitrugen.
Das ist die faszinierende Geschichte, die unser WOLLE-Parcours erzählt.
Sie werden die verschiedenen Produktionsschritte entdecken: vom Scheren der Schafe bis zur Stoffherstellung. Sie sehen die Maschinen. Sie entdecken viele ausgestorbene Berufe und Sie verstehen, warum warum sie verschwunden sind. Sie erkennen, wie gefährlich es sein konnte, an einer solchen Textilmaschine zu arbeiten.
Sie können die Dauerausstellung in 1 bis 11/2 Stunden mit einem Audioguide oder mit einem Führer besichtigen. Siehe Praktische Infos.

